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Moralische Siege

Kategorien: Castor-Transporte
Foto: Michael Thomas (HAZ)

Angesichts der schieren Übermacht der entlang der Bahnsrecke und besonders im Wendland zusammengezogenen Polizei wurde die Verhinderung des Transports der Castorbehälter nach Gorleben zu einem aussichtslosen Unterfangen.

Der Anstieg der Kosten für den Polizeieinsatz war nur ein Aspekt, der die Demonstranten zum Weitermachen motivierte. Auch die Dauer eines Einsatzes bis zum Endlager wurde zu ihrem Erfolgskriterium, das wiederum zur Kostensteigerung führte.

Durch das Zersägen von Schienen, ihr Untertunneln, das ‚Schottern‘ oder durch massenhafte Blockaden der Schienen wurde der Zug an der Weiterfahrt gehindert. Als besondere Variante kam im März 2001 hinzu, dass sich Aktivisten im Schienenbett einbetonieren ließen und erst aufwendig von den Einsatzkräften befreit werden mussten, bevor die Fahrt nach einem halben Tag weitergehen konnte.

Durch diese Blockademittel stieg zwischen 2006 und 2010 die Fahrtdauer des Zuges von La Hague nach Dannenberg und der Weitertransport auf Tiefladern nach Gorleben von 58 auf 92 Stunden.

Gleichwohl hatten sich die Castor-Transporte für die eingesetzten Polizeikräfte zur „Routine“ entwickelt. Auch die Einsatzbedingungen hatten sich für sie verbessert. Der Leitende Polizeidirektor Lindenau warnte 2006 dennoch:

Es handelt sich nach wie vor um den größten und auch den gefährlichsten Einsatz, der in Deutschland stattfindet. Darüber sollte die momentane relative Ruhe nicht hinwegtäuschen und bei einem eventuellen Politikwechsel i.S. Kernkraft kann hier sehr rasch wieder ein erhebliches Konfliktpotential entstehen.

 

Foto: Michael Thomas (HAZ)
Lindenau 2006

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