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 Die Castor-Transporte X1 bis X3 |

Die Castor-Transporte X1 bis X3

Kategorien: Castor-Transporte
Bildmontage (HSK 13)

Seit 1983 war in Gorleben die Halle zur Aufnahme der speziellen Transportbehälter (‚Castoren‘) für hoch radioaktives Material fertig. Sie blieb aber noch über zehn Jahre leer. Rechtliche Einsprüche der Atomkraftgegner und der Landesregierung von SPD und Grünen verzögerten immer wieder die geplanten Transporte.

1995 erzwang die Bundesumweltministerin Angela Merkel den ersten Castor-Transport ins Wendland. Am lange befürchteten „Tag X“ wurden 15.000 Polizeibeamte, davon 7.000 im Wendland, zum Schutz des Zuges eingesetzt. Die Schienen- und Straßenblockaden wurden durchbrochen.

Die Kernkraftgegner organisierten erst bei zweiten Transport „X2“ Straßenblockaden. In Splietau entstand wieder ein Hüttendorf (‚Castornix‘). In diesem Jahr wurden 19.000 Beamte von Polizei und Bundesgrenzschutz eingesetzt; entlang der Bahnstrecke wurde das Grundrecht der Versammlungsfreiheit ausgesetzt. In den folgenden Jahren verfolgten die Atomkraftgegner diese Strategie weiter: Der Bahn- und Lkw-Transport der Castor-Behälter wurde behindert und dadurch ein enorm personal- und kostenaufwendiger Polizeieinsatz erzwungen. Der Tag „X2“ kostete 90 Millionen DM. Gegen den Widerstand „X3“ im Mai 1997 wurden bundesweit 30.000 Polizeibeamte eingesetzt, darunter 15.000 im Wendland; die betriebswirtschaftlichen Kosten stiegen auf 111 Millionen DM.

Die Castor-Transporte beschäftigten nicht nur die Bereitschaftspolizei, sondern belasteten durch verlängerte Dienstzeiten regelmäßig alle Polizeidenststellen bis hin zu Polizeistationen.

 

Stay 1997
Spiegel 11/1997
Spiegel online 9. November 2001
Lindenau 2006

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