Rechtsextremismus

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Schon in den frühen 1950er Jahren entstanden in der BRD Nachfolgeparteien der NSDAP. 1952 erging das erste Parteiverbot; das Bundesverfassungsgericht verbot die ‚Sozialistische Reichspartei‘ (SRP). Ihre Nachfolge trat die DRP (‚Deutsche Reichspartei‘) an. Aus der DRP und kleineren Rechtsparteien entstand 1964 die NPD, die ‚Nationaldemokratische Partei Deutschlands‘. Zu ihrem Gründungskongress im November 1964 in Hannover reisten etwa 700 Delegierte an.

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In den 1970er Jahren organisierten sich westdeutsche Rechtsradikale in einigen ‚Wehrsportgruppen‘, die in Kampfanzügen mit Waffen Geländeübungen absolvierten. Die in Bayern beheimatete ‚Wehrsportgruppe Hoffmann‘ baute zudem über den Handel mit Militärgerät Beziehungen in den Nahen Osten auf. Im Gegenzug wurden einige Mitglieder im Libanon in Lagern der Palästinenser paramilitärisch ausgebildet.

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Die zugrundeliegenden Zahlen stammen aus den Jahresberichten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). Als Rechtsextremisten galten darin in erster Linie die Mitglieder der Parteien ‚Die Republikaner‘, ‚Deutsche Volksunion‘ (DVU) und ‚Nationaldemokratische Partei Deutschlands‘ (NPD). Während die Mitgliederzahlen bei den ‚Republikanern‘ im Untersuchungszeitraum rückläufig waren, wuchs die NPD von 5.000 auf 6.000 Mitglieder an. Die DVU erhielt am Ende der 1990er Jahre wieder Zulauf. weiterlesen…

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Die Situation im Jahr 2000 lautete: Ausländer liefen in den neuen Bundesländern eine zwanzigfach höhere Gefahr, Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu werden als in den westdeutschen Ländern. weiterlesen…

19.04.2017 | Kategorien: Rechtsextremismus
Aufmärsche gegen die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht"

Ende der 1990er Jahre fand sich eine neue Gelegenheit, die nationale Gesinnung in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Wanderausstellug „Verbrechen der Wehrmacht“ wurde in vielen deutschen Städten gezeigt und gab Anlass zu Gegendemonstrationen.

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Abseits der rechtsextremen Parteien formierten sich militante ‚Kameradschadten‘ und Zirkel von ‚Heimatschützern‘, die Waffen und Sprengstoff sammelten und sich auf terroristische Aktionen aus dem Untergrund vorbereiteten.
Sie forderten „Taten statt Worte“ und suchten nach gleichgesinnten „Handelnden“.

Demonstration gegen die Wehrmachtsausstellung in Dresden, Januar 1998
Demonstration gegen die Wehrmachtsausstellung in Dresden, Januar 1998 (Foto: Apabiz)