Ordnung im Chaos schaffen

18.04.2017 | Kategorien: Ordnung im Chaos schaffen
Die Weibliche Polizei Oldenburg im Einsatz für unbegleitete Kinder und Jugendliche (Foto: Polizeimuseum Niedersachsen)

Die amtlichen Statistiken verzeichneten während des Krieges einen Rückgang der Lebensmittelrationen von 100 auf 63 Prozent bei Eiweiß, auf 55 % bei Fett, auf 71,5 % bei Kohlehydraten und bei Kalorien auf knapp 69 %.
Die Werte fielen dann bis 1946/ 47 auf 59 % (Eiweiß), auf unter 26 % (Fett), 70 % (Kohlehydrate) und 58 % (Kalorien). weiterlesen…

Um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu sichern, übernahm die Militärregierung die von den Nazis eingeführte Zwangsbewirtschaftung der Nahrungsmittelerzeugung und führte das System der Lebensmittelkarten fort.
Zur Durchsetzung des Systems wurde die Polizei eingesetzt. Sie sollte den direkten Erwerb von Lebensmitteln durch die Verbraucher bei der Erzeugern (‚Hamstern‘) verhindern, und illegale Warenlieferungen vom Land in die Städte unterbinden. weiterlesen…

Die Papierwährung verfiel, und Deutschland geriet in das Stadium eines Tauschmarktes zurück. Zur inoffiziellen Währung wurden Kaffee und Zigaretten, die von den Alliierten stammten.
Schwarzmarktgeschäfte im großen Stil konnten nur durch alliierte Besatzungstruppen in Zusammenarbeit mit ‚Displaced Persons‘ und kriegsgefangenen Wehrmachtssoldaten (Dienstgruppen) organisiert werden. weiterlesen…

Die weitgehend zerstörte Stadt Hannover war anfangs von der Pflicht zur Unterbringung der Flüchtlinge und Vertriebenen ausgenommen. Gleichwohl war ihr Bahnhof ein zentraler Kreuzungspunkt im Strom des Millionenheeres der heimatlos Gewordenen. Im November 1945 hatte die Stadt deshalb einen Bevölkerungsanteil von 36 % an Flüchtlingen, Vertriebenen und Evakuierten (besonders aus dem zerstörten Köln). weiterlesen…