Rote-Punkt-Aktion

19.04.2017 | Kategorien: Rote-Punkt-Aktion
Die Haltestelle der Rote-Punkt-Aktion vor dem hannoverschen Bahnhof 1969

Anders als in Frankreich im Mai 1968 kam es in der BRD zu keiner Kooperation zwischen der Studentenbewegung und der Arbeiterschaft. Vielmehr wurde auf einer Großdemonstration am 21. Februar 1968 in West-Berlin Rudi Dutschke zum „Volksfeind Nr. 1“ erklärt und gefordert, er und „seine Bande“ müssten „raus“.

Schülern und Studenten gelang es im Juni 1969, diesen Graben zu den Arbeitern einmal zu überwinden, und die Betriebsräte und Belegschaften der großen Werke in Hannover auf ihre Seite zu ziehen. Die gemeinsamen Gegner waren die hannoverschen Verkehrsbetriebe ÜSTRA, eine private Aktiengesellschaft, und die Polizei.

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19.04.2017 | Kategorien: Rote-Punkt-Aktion
Roter Punkt am Steintor

Die breite Unterstützung, welche die hannoversche APO in der Bevölkerung erfuhr, stand nicht nur im Zusammenhang mit der allgemeinen Empörung über die Fahrpreiserhöhungen der ÜSTRA, sondern hatte ihren Grund auch im aggressiven Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten.

Die erste Demonstration und Schienenblockade wurde von der Polizei kaum behelligt. Zwei Tage später demolierten Polizisten jedoch einen angemeldeten Informationsstand der Ingenieurstudenten – und mussten ihn später wieder aufstellen.

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Kategorien: Rote-Punkt-Aktion

Die Selbstorganisation der städtischen Gesellschaft auf Initiative der Schüler und Studenten drohte, sich zu einem Autoritätsverlust der städtischen Führungsschichten auszuwachsen. Der Stadtrat beschloss deshalb in einer Sondersitzung, die Rote-Punkt-Aktion zu übernehmen. Damit sollte der APO ihr Einfluss auf den Gang der Ereignisse genommen werden.

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