AKW Grohnde

19.04.2017 | Kategorien: AKW Grohnde
Erdaufgang (NASA) 1968

Weihnachten 1968 fotografierte die Besatzung von Apollo 8 den ersten Erdaufgang vom Mond aus gesehen. Das Bild vom blauen Planeten mitten im schwarzen Nichts wurde eine der wirkungsmächtigsten Fotografien der Geschichte.

Die Metapher vom ‚Raumschiff Erde‘ verbreitete sich. Das ‚Raumschiff‘ verfügte nur über endliche Ressourcen; seine ‚Besatzung‘ kannte weder Mittel noch Ziele, um es im Notfall verlassen zu können. weiterlesen…

Kategorien: AKW Grohnde

Im Oktober 1973, während des jüdischen Jom-Kippur-Festes, griffen Ägypten und Syrien überraschend Israel an. Das Kriegsziel war die Rückeroberung der im Sechs-Tage-Krieg 1967 von Israel eroberten Gebiete Sinai, Golanhöhen, Westjordanland, Gaza-Streifen und Ost-Jerusalem. Die arabischen Mitgliedsstaaten in der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) unterstützten Ägypten und Israel, in dem sie ihre Ölförderung um 5% reduzierten, bis Israel die besetzten Gebiete verließ. Gegen die erklärten Verbündeten Israels, die USA und die Niederlande, verhängten die arabischen Ölförderländer einen vollständigen Lieferboybott.

weiterlesen…

19.04.2017 | Kategorien: AKW Grohnde
Nordhorn Range

Das Risiko einer dauerhaften nuklearen Verseuchung nicht allein der näheren Umgebung, sondern weiter Teile der Bundesrepublik bzw. Mitteleuropas erschien einer wachsenden Zahl von Bürgern nicht hinnehmbar. Auch im normalen Betrieb wurden Umweltschäden befürchtet durch den großen Kühlwasserbedarf der Atommeiler, den sie nur aus großen Flüssen Deutschlands decken konnten. Aus diesen Gründen setzten sich die dezentral entstehenden Bürgerinitiativen der Atomkraftgegner nicht nur aus den Anwohnern der Bauplätze für Atomkraftwerke zusammen, sondern erhielten rasch Unterstützung aus den Städten. Die ländlichen und städtischen Initiativen organisierten sich basisdemokratisch und standen untereinander in einem lockeren Kontakt.

weiterlesen…

19.04.2017 | Kategorien: AKW Grohnde
Georg von Rauch - Hütte Georg von Rauch, Mitglied im Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen, eine Keimzelle der Bewegung 2. Juni, am 4. Dezember 1971 von der Polizei in Berlin-Schöneberg erschossen

Die Bauplatz-Besetzer errichteten provisorische ‚Dörfer‘, suchten und pflegten gute Beziehungen zu den Nachbardörfern, den Medien und Gleichgesinnten in anderen Landesteilen. Sie gaben Zeitungen heraus und warben um Besucher. So entstand ein westdeutsches Netzwerk der Aktivisten mit Erfahrungsaustausch.

Im Grohnde-Dorf wurden Sonnenkollektoren und die Verwendung von Windenergie als Alternativen vorgestellt. Die politische Polizei dokumentierte, dass die Dorfbewohner auch linksextremistische Signale gaben.

weiterlesen…

19.04.2017 | Kategorien: AKW Grohnde

Von den zum Schutz des Zauns um die Baugrube eingesetzten rund 4.700 Polizei- und Grenzschutzbeamten wurden 239 bei dem Einsatz verletzt, darunter 51 schwer. Die Demonstranten waren mit einem eigenen Sanitätsdienst angerückt, die Zahl ihrer Verletzten wurde auf über 800 beziffert. weiterlesen…