Chaostage 1980er

Kategorien: Chaostage 1980er

Seit den 1970er Jahren breiteten sich in der Bevölkerung der BRD Ängste vor einem alles wissenden und alles beobachtenden ‚Überwachungsstaat‘ aus. Berufliche und wirtschaftliche Nachteile (‚Radikalenerlass‘) wurden befürchtet, und deshalb Vorsicht und Zurückhaltung im Alltag geübt. weiterlesen…

19.04.2017 | Kategorien: Chaostage 1980er
Die hannoverschen Punks verbanden mit ihrem Aufruf einen Ansatz von 'Szene-Politik': Auch die Links-Alternativen und Autonomen sollten sich als Punks verkleidet solidarisieren.

Im August 1982 erließ der stellvertretende Polizeipräsident eine Dienstanweisung an alle Polizeidienststellen in Hannover, der Staatsschutzabteilung personenbezogene Angaben über die ‚Punks‘ in der Stadt einzusenden. Im November wurde dies vom hannoverschen Redakteur der Berliner Tageszeitung (taz) veröffentlicht. Das Innenministerium legitimierte daraufhin rückwirkend die eigenmächtige Einrichtung der ‚Punker-Kartei‘.

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Kategorien: Chaostage 1980er

Aus dem ‚Chaos-Tag‘ wurden im Juni 1983 drei ‚Chaos-Tage‘. Die hannoverschen Organisatoren forderten ultimativ die Auflösung der Punkter-Kartei, und sie griffen ein Ereignis von 1982 auf: die Teilnahme hannoverscher Skin-Heads an den Auseinandersetzungen mit der Polizei. Nun sollte die Spaltung zwischen linken Punkern und rechten Skins gelingen. Die „Jahreshauptversammlung“ an der deutchen Anhänger beider Lager fand wieder in Hannover statt; rund 1.000 Personen reisten an. weiterlesen…