Sicherheits- und Ordnungsgesetz

Die erste gewählte Landesregierung Niedersachsens erließ im April 1947 ein Übergangsgesetz, das die Finanzierung der Polizei neu regelte. Die Polizeibehörden der Stadtkreise und der Regierungsbezirke wurden fortan zur Hälfte aus dem Haushalt des Innenministeriums finanziert. Die Verwaltung der Gelder verblieb vorerst bei den Polizeiausschüssen. Das Gesetz hatte nur eine Gültigkeitsdauer von sechs Monaten; diese wurde anschließend mehrfach verlängert. weiterlesen…

Im April 1951 wurde die Polizei-Beschaffungsstelle Niedersachsen (PBN) eingerichtet, die dem Innenministerium direkt unterstand. Sie vereinheitlichte die Ausrüstung der niedersächsischen Polizei. weiterlesen…

Die Landespolizeischule Niedersachsen in Hand. Münden konnte nach ihrer Übernahme auf den Landeshaushalt 1951 die Dauer der Grundausbildung von Polizeischülern auf ein Jahr verlängern. Neben dem polizeilichen Fachunterricht wurden Deutsch, Geschichte, Rechnen und Heimatkunde gelehrt. Nach dem Bestehen der Fachprüfung konnten die Anwärter zum Polizeihauptwachtmeister befördert werden. Die weitere Ausbildung fand in der Landesbereitschaftspolizei statt.

19.04.2017 | Kategorien: Sicherheits- und Ordnungsgesetz
An Bord des Küstenbootes "Hannover" fand auch die Ausbildung zur See statt

An Bord des Küstenbootes „Hannover“ fand auch die Ausbildung zur See statt

Die Wasserschutzpolizei (WSP) unterstand dem Wasserschutzpolizeiamt in Hannover (Am Welfenplatz 1) und gliederte sich in Abschnitte entlang der ‚Wasserstraßen‘ Unterems, Dortmund-Ems-Kanal, Mittellandkanal, Weser, Küsten-Kanal / Hunte sowie einen für die Nordseeküste. weiterlesen…