Bereitschaftspolizei

Vor der Aufstellung von kasernierter Bereitschaftspolizei konnte die niedersächsische Polizei nur ad hoc ‚Hundertschaften‘ bilden, um massiert aufzutreten. Die Beamten dieser Hundertschaften aus Schutz- und Kriminalpolizisten wurden dann eiligst aus den Revieren der Umgebung zusammengezogen. Ein derartiger Einsatz fand ab März 1950 bei den Reichswerken in Salzgitter statt. weiterlesen…

Die Bundesregierung stellte den Ländern die materiellen Mittel zur Aufstellung von kasernierten Landesbereitschaftspolizeien zur Verfügung (Waffen, Kraftfahrzeuge, Fernmeldegerät). Die Länder stellten die Unterkünfte bereit, die Verpflegung und Bekleidung, und sie trugen die Personalkosten. Die Länder konnten untereinander Bereitschaftspolizeien zur Verstärkung bei Großeinsätzen anfordern. weiterlesen…

Ab August 1951 wurde die Bereitschaftspolizei des Landes Niedersachsen (LBPN) in zwei Abteilungen (Hannover und 1952 Braunschweig) aufgestellt. Wie in anderen Bundesländern auch hatte sie unter anderem die Aufgabe, die innere Sicherheit im Fall von Aufständen zu wahren. Ihre Aufstellung und Ausbildung wurde unter Hinweis auf den Krieg in Korea begründet. Sie sollte innere Sicherungsleistungen für die noch nicht vorhandene Bundeswehr und für den ebenso noch fehlenden Grenzschutz erbringen. weiterlesen…

19.04.2017 | Kategorien: Bereitschaftspolizei
Geländeübung der nds. Bereitschaftspolizei mit Maschinengewehr und Maschinenpistolen

Geländeübung der nds. Bereitschaftspolizei mit Maschinengewehr und Maschinenpistolen

Nach der einjährigen Grundausbildung auf der Landespolizeischule folgte die zwei- oder dreijährige praktische Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in größeren Einheiten (Züge und Hundertschaften mit Wasserwerfern). weiterlesen…